Stochastische Resonanztherapie

SRT ist die Abkürzung für Stochastische Resonanz Therapie. Dabei bewegen sich zwei Fußplatten unabhängig voneinander. Die Frequenz ist abhängig von dem Gewebe das aktiviert werden soll (Muskeln, Knochen, Nerven, etc). Dazu findet eine Überlagerung durch eine zufällige, unregelmäßige, unvorhersehbare (stochastische) und dreidimensionale Bewegung statt. Dies verhindert einen Gewöhnungseffekt und das Nervensystem wird dadurch sehr effektiv trainiert. Zusätzlich kommt es im Gehirn zur Ausschüttung verschiedener Stoffe (z.B. Dopamin).

Einsatz03

Chaotische Reize kommen im Gehirn wesentlich klarer an als gleichmäßig wiederkehrende die unser Gehirn sehr leicht ausblenden kann.

Das SRT unterscheidet sich deshalb grundlegend von anderen Vibrationsgeräten.

Es wurde von Sportwissenschaftlern der Goethe-Universität in Frankfurt a. Main ursprünglich für Leistungssportler entwickelt, kam jedoch schon nach kurzer Zeit sehr effektiv im Therapiebereich zum Einsatz.

Wer sich weiter informieren möchte kann folgende Links benutzen: Zum einen ein Pressebericht der Goethe-Universität in Frankfurt a. Main vom 20.12.2006 und zum anderen ein äußerst umfassender und empfehlenswerter Videoausschnitt der NDR Sendung Visite vom 05.11.2007.

Anwendung findet die Stochastische Resonanz Therapie in der

Orthopädie:
Bandplastiken, Endoprothesen, Frakturen, Muskuläre Dysbalance, Rupturen, Osteoporose.

Neurologie:
Amyothrophische Lateralsklerose (ALS), Querschnittslähmung u.ä., Morbus Parkinson, Morbus Sudeck, Multiple Sklerose (MS), Neuropathien, Restless Legs Syndrom (RLS).

Sonstiges:
Ataxie, Harninkontinenz, Depression, Schädel-Hirn-Trauma, Schlaganfall, allgemeine Sturzgefährdung, allgemeine Gleichgewichts- und Koordinationsbeschwerden.